Hygieneregeln, Abendmahls- und Tauffeiern in der Jakobuskirche

Wie ist es möglich, Taufen und Abendmahl in Präsenz zu feiern und gleichzeitig keine Erkrankungen zu übertragen? Diese Frage beschäftigt seit über zwei Jahren alle Kirchen und Gemeinden, wobei die Antworten durchaus unterschiedlich ausfallen. Da in der Evangelischen Kirche die Gemeinden rechtlich selbständig sind, hat der Kirchenvorstand in solchen Fragen das letzte Wort – die Landeskirche spricht nur Empfehlungen aus. Bei uns hat es sich eingebürgert, während der Gottesdienste durchgehend Mund-und-Nasenschutz zu tragen, so wie im Öffentlichen Personennahverkehr. Nur Musikerinnen und Musiker (meistens auf der Empore) und Menschen, die im Chorraum den Gottesdienst gestalten und Abstand von der Gemeinde haben, brauchen in dem Moment keine Maske. Wir wissen von einigen Menschen, die besonders infektionsgefährdet sind und die sich freuen, durch diese Maßnahmen an unseren Gottesdiensten teilnehmen zu können.

Bei Taufen brauchen die Familien am Taufstein keine Masken zu tragen, weil sie ohnehin einen Hausstand teilen bzw. bei der Feier zusammen sind. Das Abendmahl feiern wir als sogenannte „Wandelkommunion“: Brotstückchen sind portioniert an Stationen im Chorraum vorbereitet, ebenso die Einzelkelche. So berührt jede und jeder nur die eigenen Gegenstände. Der Gang durch den Chorraum erfolgt mit Abstand und erlaubt es, die Feier zügig und doch in würdiger Form zu gestalten. Wenn Sie es noch nicht erlebt haben – probieren Sie es gerne einmal aus!

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